Brauchst du Angst, um mutig sein zu können? Ja!


Wann warst du das letzte Mal mutig?

Weißt du noch, wie du dich nach dem Mutausbruch gefühlt hast?




Fangen wir von vorne an:


Was ist Mut überhaupt?


Für Mut gibt es viele unterschiedliche Auffassungen. In diesem Beitrag ist Mut als eine Handlung definiert, die man macht, obwohl man davor Angst hat. Wenn du beispielsweise Flugangst hast und dennoch in ein Flugzeug steigst, handelst du in dieser Situation mutig. Wenn du einen Vortrag halten sollst und ihn trotz Angst durchziehst, bist du mutig. Mut kann aber ebenfalls bedeuten, etwas nicht zu machen und einmal "nein" zu sagen, obwohl der Wunsch nach Anerkennung und dadurch die Angst vor negativen Reaktionen der Umgebung vorhanden ist.

Mut hat viele "Gesichter"!

Etwa auch die Courage zu zeigen, sich für Schwächere einzusetzen, die von anderen attackiert werden. Mut kann sein, seine Stimme zu erheben, um Ungerechtigkeit aufzuzeigen, auch wenn vielleicht Gegenwind droht. Mut kann sein, sich zu zeigen, wie man tatsächlich denkt und leben möchte. Du siehst also, es geht hierbei nicht um Wagemut, den du beim Bungee jumpen oder bei der Achterbahnfahrt hast.


Du brauchst keinen Wagemut, um mutig zu sein!


Mut bedeutet demnach nicht keine Angst zu haben.

Mut bedeutet, zu handeln und sich nicht von seinen Ängsten aufhalten zu lassen.

Mut ist, wenn man Angst hat und es trotzdem macht!



Wie entsteht Mut?





Mut entsteht, indem du durch

deine Angst hindurchgehst.







Eine Studie vom Weizmann Institute of Science aus Israel zeigte, wo der Mut im Hirn wohnt. Menschen, die sich ihrer Angst stellten, in diesem Fall waren es Schlangen, aktivierten den Bereich im Gehirn, der für Mut zuständig ist.

Du kannst also deinen Mut trainieren! Hier sollte man aber hinzufügen, dass es häufiges (bis tägliches) Üben braucht, Geduld und kleine, klitzekleine Schritte. Persönliche Entwicklung braucht Zeit!


Die Studie:

"Fear Thou Not: Activity of Frontal and Temporal Circuits in Moments of Real-Life Courage" in "Neuron" (Bd. 66, S. 949).

oder: https://www.cell.com/neuron/fulltext/S0896-6273(10)00467-8



Welche Auswirkung hat Mut auf unser Leben?


Wenn du es schaffst, aus deinem persönlichen Komfortbereich herauszutreten und auch deine Angst überwindest, eröffnen sich ganz neue Chancen, Erfahrungen und Wege. Du wirst neue Seiten an dir kennen lernen und kannst deine Stärken erweitern und vertiefen. Deine Lebensqualität hängt davon ab, wie viel du dir zutraust!


Umstände ändern sich, du kannst das auch!

8 Ansichten

©2020 by CHRISTINE SCHEITHAUER, BEd